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Präsentation

 

Präsentation

Sicherlich haben Sie das auch schon einmal erlebt: Die Wirkung eines guten Inhaltes wird durch die Präsentation verdorben! In den meisten Fällen weiß der Redner selbst nicht, warum er seine Zuhörer nicht mitreißen konnte. Die klare Darstellung eines komplexen Sachverhaltes, eine Entscheidung zu ermöglichen oder die Präsentation des Projektstandes verlangt von Ihnen sicheres Auftreten, eine überzeugende Argumentation und die Wahl einer sachgerechten, ansprechenden Visualisierung.
Dieses Seminar macht Ihnen Ihre persönlichen Wirkungsmittel bewusst, so dass Sie sie gezielt einsetzen können. Sie lernen bewehrte Techniken zur transparenten Darstellung schwieriger Sachverhalte kennen. Das gezielte Training dieser Techniken versetzt sind Sie in der Lage, diese sofort in Ihrem beruflichen Alltag in die Tat umzusetzen.

 

Ziele und Inhalte

Vorbereitung einer Präsentation

  • Präzisieren Sie den Anlass der Präsentation
    Wer hat warum die Präsentation angeregt?
    Welche Bedeutung hat die Präsentation aus Kundensicht?
    Welche Bedeutung hat die Präsentation aus Sicht des eigenen Unternehmens?
    Welche Vorgaben und Rahmenbedingungen habe ich zu beachten?
    (Raum? Zeit? Einladender? Vorgaben? Vorredner/Moderator?)
    Wie lässt sich das Thema definieren?
    (Beachten Sie hierbei die Informationen unter Punkt 1.3 zur Zuhöreranalyse)
  • Definieren Sie die Ziele Ihrer Präsentation
    Welche sachlichen Ziele will ich erreichen? (minimal? maximal?)
    (z.B.: Aufmerksamkeit wecken, informieren, überzeugen, etc.)
    Welche persönlichen Ziele (Metaziele) will ich erreichen?
    (z.B.: Vertrauen aufbauen, teamfähig wirken, innovativ erscheinen... )
  • Analysieren Sie den Zuhörerkreis
    Wie setzt sich der Zuhörerkreis zusammen?
    (Personenzahl; Namen; Hierarchie; Ressort; Altersstruktur...)
    Welche Erwartungen, Bedürfnisse und Wünsche haben meine Zuhörer?
    Was sind wahrscheinlich Ziele und Entscheidungskriterien der Zuhörer?
    Woran welche kann ich anknüpfen (Vorkenntnisse/Bildung)?
    Welches Sprachniveau ist angemessen?
    Wie kann ich auf eine Wellenlänge mit dem Zuhörerkreis kommen?
    Wo sind wir besser, wo schlechter als die Mitbewerber?
    Welche Präsentationsmedien setzen die Zuhörer vermutlich selbst ein?

Erarbeitung der Inhalte

  • Spektrumanalyse: Welche wirtschaftlichen, technischen, menschlichen, organisatorischen und ökologischen Facetten hat mein Thema?
  • Welche Inhalte gehören zum Thema, welche nicht?
  • Was sind die besonderen Vorzüge unseres Angebots?
  • Bei Kundenpräsentationen: Welchen Zusatznutzen bieten wir?
  • Durch welche Referenzobjekte und Beispiele kann die Überzeugungswirkung verstärkt werden?
  • Gewichten Sie die Inhalte nach
    • Kerninformationen
    • Randinformationen und
    • Hintergrundinformationen
  •  Aus zwei Gründen müssen Sie reduzieren und Schwerpunkte bilden:
    • Die Präsentationszeit ist knapp.
    • Die Aufnahmefähigkeit der Zuhörer ist begrenzt.

 Gliederung der Präsentation

  • Einleitung:
    Anrede und Begrüßung
    ggf. kurze Vorstellung
    attraktiver Aufhänger
    Thema und Ziel
    Gliederung mit Informationen zum Ablauf der Veranstaltung
  • Hauptteil:
    Kerninformation der Präsentation
    Psychologische Prinzipien:
    • Überblick vor dem Detail
    •  Bekanntes vor dem Neuen
    •  Einfaches vor dem Komplexen
    •  Nutzen vor den (anstrengenden) Details
  • Schlussteil:
    Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen
    Appell und/oder Ausblick
    ggf. Überleitung in die Diskussion
Grundlagen einer gelungenen Präsentation
  • Bedeutung und Wirkung von Kommunikation, insbesondere der Mimik, Gestik und Körpersprache
  • Bedeutung der Rolle und Identität (R. Dilts)
 Techniken zur erfolgreichen Präsentation
  • Die Gestaltung und der Einsatz visueller Hilfsmittel
  • Einsatz der Technik und der Medien
  • Die internen Layout-Vorlagen
  • Regeln für Powerpoint-Präsentationen
  • Systematischer Aufbau einer Präsentation
  • Zuhörer ansprechen und die Bedeutung des ersten und letzten Eindrucks

 Rhetorische Grundlagen

  • Aufbau und Schlagfertigkeitstechniken
  • Spontaneität, Improvisation und freier Rede

 Erarbeitung eines Präsentations-Skripts

  • Günstig: DIN A5-Papier
  • Blätter nummerieren, einseitig beschriften, Stichworte sowie Hinweise auf Folien/Medien
  • Einleitung und Schluss ausformulieren (zur persönlichen Sicherheit)
  • Bei Computerpräsentation: Gliederungsübersicht der Folien ins Stichwortkonzept integrieren
  • Rhetorische Hinweise ins Skript aufnehmen
    z.B.: Standort wechseln; Blickkontakt; Folie anmoderieren; Pausen! usw.

 Erstellen einer Tischvorlage

  • Worauf Sie mindestens achten sollten
    inhaltliche Übereinstimmung mit der Präsentation
  • Verkleinerte Folien in die Vorlage integrieren
  • Konzentration auf Kerninformationen
  • imageförderliche Gestaltung auf der internen CI-Linie
  • individuelle Gestaltung (Kunde muss spüren, dass die Unterlage für den speziellen Anlass entwickelt wurde)
  • Wann austeilen?
  • Möglichst nach der Veranstaltung!
    Ausnahme: Wenn die Zuhörer mitschreiben und wenn Sie während der Präsentation Bezug auf die Unterlage nehmen.
Lampenfieber besiegen
  •  Ursachen und Strategien
  •  Entspannungstechniken und Atmung

 Praktische Übungen mit Videoaufzeichnung und Auswertung

  •  Klärung der individuellen Anliegen und Ziele
  •  Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
  •  Beobachtungsgabe schärfen
  •  Feedback, auch vom Trainer
  •  Praxistipps für den Transfer, konkrete Schritte zur Optimierung der Präsentation

 

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