Gesprächsführung

gespraechsfuehrungIm Beruf wie auch im Alltag: Wir befinden uns ständig im Gespräch mit anderen. Damit Gespräche erfolgreich verlaufen, gilt es, die Gesetze der Kommunikation zu verstehen und anwenden zu können.
Als Berater oder Vorgesetzter verstanden zu werden und anzukommen, hängt nicht nur vom Inhalt, sondern auch wesentlich vom Auftritt und der Klarheit der eigenen Rolle ab.
Das Seminar vermittelt erfahrungsorientiert einschlägiges Wissen, bietet Trainingsmöglichkeiten und gibt Praxistipps (ggf. inkl. Video-Feedback), um die eigenen kommunikativen Fähigkeiten auszubauen, Fehler zu beseitigen und sicheres Auftreten zu ermöglichen. Die Teilnehmer lernen, ihren Gesprächspartner mitzunehmen und Gespräche zielführend zu gestalten.

 

Ziele und Inhalte

Psychologische Grundbedingungen der Kommunikation:
  • Bedeutung der inneren Haltung und Einstellung für eine erfolgreiche Gesprächsführung
  • Differenzierung der unterschiedlichen Gesprächsanlässe und Rahmenbedingungen
  • Bedeutung von Rolle, Status und Macht auf die jeweilige Kommunikationssituation
  • Axiome der Kommunikation (nach P. Watzlawick) und deren Bedeutung
  • Eisberg-Modell
  • Wahrnehmung und Perspektivenwechsel (Empathie)
  • Die Bedeutung der Rolle
Training grundlegender Gesprächstechniken:
  • Aktives Zuhören
  • Ich-Botschaft
  • Problemlöseprozess (PLP)
  • Rot-/Blauköpfchen-Modell und vier grundlegende Basissituationen (nach Th. Gordon)
Gespräche sinnvoll strukturieren:
  • Einleitung:
    Anrede und Begrüßung
    ggf. kurze Vorstellung
    angemessener Small Talk
    attraktiver Aufhänger
    Thema und Ziel des Gesprächs
  • Hauptteil:
    Kernaussagen
    Fragen / Zuhören / Dialog
    Psychologische Prinzipien:
    • Überblick vor dem Detail
    • Bekanntes vor dem Neuen
    • Einfaches vor dem Komplexen
    • Nutzen vor den (anstrengenden) Details
  • Schlussteil:
    Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse / Vereinbarungen
    Ausblick / nächster Termin
Feedback und umsetzbare Praxistipps für den Transfer
Basics der Köpersprache
  • Mit Körpersprache Glaubwürdigkeit unterstreichen
  • Der erste Eindruck zählt
  • Individuelle Präsenz in der Kommunikation verstärken
Praxistraining in der Gruppe
  • Klärung der individuellen Anliegen und Ziele
  • Training, Feedback und Umsetzungsstrategien
Zusammenfassend: Die 10 besten Praxistipps zur Gesprächsführung
  • Praxistipp 1: Bereiten Sie sich gut vor:
    Ziele bestimmen / Inhaltliche Vorbereitung / Strategische Vorbereitung
  • Praxistipp 2: Behalten Sie immer Ihre Ziele im Auge
    Klare Ziele ermöglichen ein frühzeitiges Eingreifen / Klare Ziele erlauben es Ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren
  • Praxistipp 3: Bemühen Sie sich um eine partnerschaftliche Einstellung
    Haltung zum Gesprächspartner / Ihr Gesprächspartner bemerkt Ihre Einstellung sowieso / Den Gesprächspartner als gleichberechtigter Partner sehen
  • Praxistipp 4: Erst verstehen, dann verstanden werden
    Der Quantensprung / Verstehen heißt sich hineinzudenken / Wir wissen ja schon alles, oder? / Gehen Sie auf Ihren Gesprächspartner ein / Wir wollen verstanden werden
  • Praxistipp 5: Lassen Sie sich nicht "zuschütten"
    Vielredner stoppen / Konstruktiv unterbrechen / "STOP! Jetzt haben Sie genug geredet! Jetzt bin ich dran..." / "Warten Sie bitte mal kurz! Ehe ich es vergesse... Dazu fällt mir Folgendes ein" / "Ja. Das ist ja genauso, wie bei... Dabei müssen wir auch beachten..." / Langweilen Sie sich deutlich
  • Praxistipp 6: Lassen Sie sich nicht unterbrechen
    "Warten Sie bitte... Lassen Sie mich das kurz noch zu Ende bringen..." / "Warten Sie bitte ... Einen Satz noch..."
  • Praxistipp 7: Fassen Sie sich selbst kurz
    Nach 30 Sekunden hört Ihnen keiner mehr zu / Keine minutenlange Monologe halten / Bei einem Zwiegespräch reden beide / Zeit ist Geld
  • Praxistipp 8: Fragen Sie auf jeden Fall nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben
    Kommunikation ist immer zweiseitig / "Eines habe ich dabei noch nicht so ganz verstanden" / "Wie jeder weiß, ..." / "..., aber das wissen Sie ja bestimmt" / "Da erzähle ich Ihnen ja nichts Neues"
  • Praxistipp 9: Fragen, fragen, fragen
    Viele Fragen stellen / Fragen leiten das Gespräch in Ihre Wunschrichtung / "Warum?" fragen
  • Praxistipp 10: Verwenden Sie eine klare und bildhafte Sprache mit vielen Beispielen
    keine abstrakten Wörtern und Begriffe / Bildern, Beispiele und Metaphern / kurze Sätze / Klärung der individuellen Anliegen und Ziele / Training, Feedback und Umsetzungsstrategien

 

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