Netzwerke ermöglichen – und bilden

Die Spezialisierungen sind unüberschaubar, das Wissen explodiert. Traditionelle Organisationsformen stoßen an ihre Grenzen und Sie können dies nicht mehr überblicken, geschweige denn anwenden. Herkömmliches »Wissensmanagement« wird dann absurd. Um kompetenter, schneller und flexibler zu werden und den digitalen Anforderungen gewachsen zu sein, braucht es mehr und mehr die Denke in wertschöpfenden Prozessen. Diese verlaufen team-, abteilungs- und unternehmensübergreifend, also in sich ständig ändernden Netzwerken.


Und so gelingt Ihnen das:

Lösen Sie starre Strukturen auf und schaffen Sie lebendige Systeme!

Um den Netzwerkgedanken zu fördern, können sich Teams z.B. entsprechend der jeweiligen Projekt- und Interessenslage bilden. Die einzelnen Mitarbeiter bringen sich dort ein, wo sie selbst den Sinn und Zweck sehen. Das unterstützt die Identifikation und die Motivation, Höchstleistungen sind möglich. Ganz praktisch werden die aktuellen und geplanten Projekte auf einer Plattform sichtbar gemacht und jeder Mitarbeiter entscheidet, wo er unterstützen will. Somit entscheidet nicht das Kriterium einer formalen Zugehörigkeit über die Mitarbeit am Projekt, es ist der Mitarbeiter selbst.

Was bedeutet das für die Führung?

Die Aufgabe der Führungskräfte ist es nicht, Anweisungen zu geben. Sie helfen aber Lösungen zu finden, indem sie aktiv zuhören und Fragen stellen. Eine Führungskraft soll vor allem ihre Mitarbeiter in Ruhe arbeiten lassen und gegebenenfalls Hindernisse aus dem Weg räumen. Die Führungskräfte müssen also lernen, Macht abzugeben und überflüssige Kontrollen zu reduzieren. Denn in Netzwerken führt nicht die Macht, sondern die Reputation.

»Im kommenden Zeitalter treten Netzwerke an die Stelle der Märkte, und aus dem Streben nach Eigentum wird Streben nach Zugang, nach Zugriff auf das, was diese Netzwerke zu bieten haben.« Jeremy Rifkin

Diese wichtigen Tipps helfen Ihnen, lebendige Netzwerke zu ermöglichen und zu bilden, deren Wissen effektiv zu nutzen und Potenziale zu aktivieren: 

  1. Auf das Wesentliche fokussieren
    Hinterfragen Sie Ihre Strukturen kritisch und überlegen Sie, welche Kontrollen überflüssig sind. Befreien Sie sich aus dem Korsett starrer Strukturen und ermöglichen Sie Flexibilität, um anpassungs- und leistungsfähig zu bleiben.
  2. Neue Beziehungsmodelle zulassen
    Netzwerke bestehen aus vielen Verbindungen und Verästelungen, die teils unabhängig voneinander entstehen. Ein produktives Netzwerk ist ein sich veränderndes Netzwerk. Aus neuen, übergreifenden Verflechtungen heraus entstehen neue Synergien, von denen Sie profitieren können.
  3. Mitarbeiter entscheiden lassen
    Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich selbst aufgrund ihres Know-hows und nach Interessenslage Projekten zuzuordnen. Dadurch sind die Mitarbeiter motivierter ihr Bestes zu geben – und tun dies auch.
  4. Aktiv sein
    Aktiv sein bedeutet nicht, dass Sie alles tun und entscheiden müssen. In diesem Fall bedeutet aktiv sein, mögliche Hindernisse erkennen und aus dem Weg räumen. Aktiv sein bedeutet, genau hinhören, hinsehen und mit gezielten Fragen Ihren Mitarbeitern helfen, Lösungen zu finden.