Delegation als Hebel – so gelingt’s wirklich

Delegation bedeutet „Arbeit abladen“?

Wir sagen: Delegation ist eines der stärksten Entwicklungsinstrumente in Führung.

In vielen Organisationen erleben wir zwei Muster:

  • Führungskräfte, die „alles selbst machen“, weil es schneller geht.
  • Teams, die fachlich stark sind, aber wenig Verantwortung übernehmen.

Das Ergebnis: Überlastete Führung, unterforderte Mitarbeitende.
Systemisch betrachtet ist Delegation mehr als Aufgabenverteilung.
Sie ist ein Signal: „Ich traue dir etwas zu – und wir lernen gemeinsam dazu.“

Drei Fragen, die Delegation auf ein neues Niveau heben:

  • WAS delegiere ich? (nicht nur Routine, sondern bewusst auch Entwicklungsaufgaben)
  • WIE delegiere ich? (klarer Rahmen, Ziel, Entscheidungsspielräume)
  • WAS LERNT das Team daraus? (Reflexion statt nur Ergebniskontrolle)

Wenn Führungskräfte bewusst delegieren,

  • entlasten sie sich selbst,
  • stärken sie die Selbstorganisation im Team und
  • schaffen den Freiraum für ihre eigentliche Führungsaufgabe.

Delegation ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist ein Zeichen von professioneller Führung.

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