Vom „Entscheider“ zum „Verbinder“
KI nimmt Führungskräften nicht die Verantwortung ab –
sie erhöht die Fallhöhe schlechter Entscheidungen.
Wer KI-Systeme einführt, ohne sie zu verstehen, läuft Gefahr, falsche Empfehlungen zu übernehmen oder kritische Vorurteile zu übersehen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Studien: Generative KI kann Produktivität deutlich steigern – aber nur, wenn die Organisation Kompetenzen, Prozesse und Governance mitentwickelt. [iwkoeln.de], [bundeswirt…sterium.de], [denkfabrik-bmas.de]
Die Rolle der Führungskraft verschiebt sich: weg vom „Alles-wissenden Entscheider“, hin zum Orchestrator eines Systems aus Menschen, Daten und Algorithmen. Das passiert schon länger, KI hat es jedoch massiv beschleunigt.
3 konkrete Tipps für Führungskräfte:
- Verantwortung für die „letzte Entscheidung“ klären
Machen Sie deutlich: KI liefert Vorschläge, Menschen treffen Entscheidungen. Führen Sie im Team die Regel ein: „Keine Entscheidung nur mit KI-Begründung“ – es braucht immer eine nachvollziehbare menschliche Argumentation. - KI-Governance im Kleinen etablieren
Entwickeln Sie mit Ihrem Team einfache Standards:- Wie dokumentieren wir KI-gestützte Entscheidungen?
- Wer prüft kritische Ergebnisse?
- Welche Qualitätskriterien nutzen wir (z.B. im Kundenservice, in HR-Entscheidungen)?
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern
Holen Sie IT, Fachbereiche, HR und gegebenenfalls Betriebsrat an einen Tisch. Studien zeigen: Dort, wo KI erfolgreich eingesetzt wird, arbeiten diese Bereiche von Beginn an zusammen – nicht erst, wenn Widerstände auftreten.



