oder allesentscheidender Faktor?
Führungskultur ist kein Poster an der Wand.
Sie ist das, was passiert, wenn niemand hinschaut.
Sie ist die Summe aller Werte im Unternehmen und wird maßgeblich von der obersten Führungsebene geformt
Sie entsteht aus gelebten Routinen, aus unausgesprochenen Regeln, aus dem Verhalten der Führungskräfte im Alltag.
Ob gewollt oder nicht – Kultur passiert immer.
Peter Drucker hat einmal angemerkt, dass es kaum möglich ist, die Kultur im Unternehmen zu ändern. Selbst wenn handelnde Personen ausgetauscht werden. Die Kultur wird weitergetragen, so wie in Familien, Nationen und Vereinen. Das Beste was geschehen kann, so Drucker, ist, die Kultur zu verstehen und in ihr und mit ihr zu arbeiten. Und manchmal ist es geboten, die Kultur zu verlassen, wenn wir uns in ihr nicht wohlfühlen.
Uns zu beschweren und aufzureiben, wird die Kultur nicht ändern!
Entscheidend wird:
- Welche Verhaltensweisen werden belohnt?
- Welche werden geduldet?
- Welche werden sanktioniert?
Organisationen schreiben gern Leitbilder und „Mission Statements“ – gelebt wird aber meist das, was wirklich wirkt.
Wer Kultur verstehen will, muss deshalb nicht in Workshops starten, sondern im Alltag zuhören.



