Neuer Leistungsbegriff statt alter Arbeitsmythen

Der Begriff Leistung wird in vielen Unternehmen noch immer mit langen Arbeitszeiten, Sichtbarkeit und Stress verwechselt.

Dabei ist längst klar: Die Anzahl der Stunden sagt nichts über den tatsächlichen Wert einer Tätigkeit aus.
Viele Berufe, die essenziell für das Funktionieren unserer Gesellschaft sind – Pflege, Erziehung, öffentliche Infrastruktur – erfüllen klassisch definierte Leistungsmerkmale kaum: hohes Ansehen, großes Gehalt, wirtschaftlichen Output. Und doch wären moderne Organisationen ohne diese Leistungen nicht funktionsfähig.
Gleichzeitig breiten sich Tätigkeiten aus, die von Mitarbeitenden selbst als wenig sinnvoll wahrgenommen werden. Produktivität und gesellschaftlicher Nutzen fallen auseinander.

Die Führungsperspektive:
Wir müssen Leistung anders definieren.
Statt als Härte als Wirksamkeit, Sinnhaftigkeit und Beitrag zum Ganzen.
KPI sind schnell festgelegt, spiegeln jedoch oft die echte Wertschöpfung nicht wieder. Wer abends noch auf dem Sofa arbeitet gilt oft als Leistungsträger. Vielleicht ist die Person auch einfach überfordert, schafft ihre Aufgaben nicht, ist ineffektiv und verzettelt sich?

Eine moderne Arbeitswelt braucht klare Rahmenbedingungen, in denen Ergebnisse zählen – nicht Präsenz und Arbeitsstunden.

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