Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden nach Meetings – und Sie hören selten ein Loblied.
Meetingkultur ist gelebte Wertschätzung – oder eben nicht.
In vielen Umfragen geben Beschäftigte an:
- Ein großer Teil ihrer Meetingzeit ließe sich vermeiden oder effizienter gestalten.
- Sie erleben Meetings häufig als informationslastig, aber entscheidungsarm.
- Die größten Frustpunkte sind: fehlende Struktur, keine Klarheit über den Zweck, zu viele Teilnehmende.
Kurz:
Mitarbeitende wünschen sich weniger „Sitzungen“ und mehr wirksame Zusammenarbeit. Allein eine klare Kommunikation darüber, um welche Art von Besprechung es sich handelt, hilft hier schon. Kurzes Jour Fixe? Strategieplanung? Ein dringendes Thema „von oben“? Damit und mit einer klaren Agenda ist schon viel gewonnen.
In vielen Befragungen wird deutlich, wie kritisch Beschäftigte auf Besprechungen schauen:
- Eine aktuelle Umfrage zeigt: Aus Sicht der Mitarbeitenden könnten 68 % der Konferenzen produktiver genutzt werden. Gleichzeitig stellt rund ein Viertel (26 %) die Notwendigkeit der eigenen Anwesenheit in Frage.
Quelle: Umfrage zur Besprechungskultur, betriebsratspraxis24.de - In der „State of Work Innovation 2024“-Studie von Asana geben 42 % der Befragten an, Meetings seien für sie vor allem eines: reine Frustration.
Quelle: Asana, „2024 State of Work Innovation“, Bericht zu Meetings als Zeitfresser
Statt zu raten, was ihre Teams in Besprechungen brauchen bzw. vermissen, empfehlen wir: Fragen Sie aktiv nach.
Zum Beispiel hiermit: Was frustriert Sie am meisten an typischen Meetings?
- Unklare Ziele & kein roter Faden
- Zu viele Menschen im Raum
- Keine Entscheidungen / kein Follow-up
- Es hätte eine E-Mail sein können
Die Ergebnisse sind oft ein Augenöffner – insbesondere für Führungskräfte, die glauben, „bei uns passt das“.
Der nächste Schritt:
Gemeinsam mit Führung und Teams Meetingregeln entwickeln, die wirklich gelebt werden – vom kurzen Daily bis zur Strategieklausur.



