So viele wie nötig, so wenige wie möglich!
Das wichtigste Meeting-Tool ist nicht PowerPoint – es ist die Teilnehmerliste.
Wir sagen: So klein wie möglich, so groß wie nötig.
Viele Besprechungen scheitern nicht am Thema, sondern an der Zusammensetzung:
Zu viele Menschen, die nichts entscheiden. Zu wenige, die es könnten.
Das produziert Frust, Parallelkommunikation und endlose „Wir müssen das nochmal mitnehmen“-Schleifen.
Wir empfehlen eine klare Entscheidungslogik für Teilnahme:
- Entscheiden
Mindestens eine Person, die wirklich entscheiden darf.
Ohne diese Rolle wird das Meeting automatisch zur Vorbesprechung. - Input
Menschen, deren Fachwissen für eine qualifizierte Entscheidung nötig ist.
Sie müssen nicht bei jeder Diskussion dabei sein – nur dort, wo ihr Beitrag Wert stiftet. - Umsetzung
Wer später in der Verantwortung für die Umsetzung steht, sollte bei zentralen Entscheidungen frühzeitig eingebunden sein. - Informationen (Info)
Wer „nur“ informiert werden muss, braucht oft kein Meeting – ein gutes Protokoll oder eine kurze Sprachnachricht reicht.
Praktischer Check vor jedem Meeting:
1️⃣ Wer entscheidet?
2️⃣ Wer liefert unverzichtbaren Input?
3️⃣ Wer setzt um?
4️⃣ Wen kann ich im Nachgang effizient informieren?
So wird aus „Alle müssen dabei sein“ ein bewusst gestaltetes Führungsinstrument.



