Zwischen Angst und Aufbruch: Wie Sie mit KI-Sorgen im Team umgehen

„KI nimmt uns die Arbeit weg.“

Wenn dieser Satz im Raum steht, hilft kein bunter Innovations-Slide.
Aktuelle Studien zeigen: Viele Beschäftigte sehen das Potenzial von KI – und haben gleichzeitig Angst vor Kontrollverlust, Überwachung oder Bedeutungsverlust ihrer Rolle.

Wenn Führung hier nur mit Effizienzargumenten reagiert, verstärkt sie Widerstand. Wenn sie Ängste ernst nimmt, entsteht Gestaltungsenergie. [kops.uni-konstanz.de], [link.springer.com]

3 konkrete Tipps für Führungskräfte:

  1. Emotionen zuerst, Technologien danach
    Sprechen Sie offen über Sorgen: Was befürchtet Ihr Team konkret? Welche Erfahrungen haben sie schon mit Chatbots, Automatisierung, „Self-Service“ gemacht? Erst danach über Use Cases und Tools reden.
  2. Transparente Leitplanken setzen
    Klären Sie:

    • Wofür setzen wir KI ein – und wofür ausdrücklich nicht?
    • Welche Daten nutzen wir, welche nicht?
    • Wie bleiben Entscheidungen am Ende menschlich?

    Verweisen Sie auf Unternehmens- oder Bereichsrichtlinien und entwickeln Sie – falls nötig – gemeinsam teaminterne Spielregeln.

  3. Beteiligung organisieren statt „von oben verordnen“
    Bilden Sie KI-Pilotgruppen, in denen Mitarbeitende testen, bewerten und mitentscheiden. Was funktioniert gut? Wo leidet die Servicequalität? Welche Aufgaben sollten bewusst beim Menschen bleiben? So wird KI zum gemeinsamen Projekt, nicht zur Bedrohung.

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